VILLA startet Schulsozialarbeit


Als erstes Kulturzentrum in der Stadt bietet das Soziokulturelle Zentrum "Die VILLA" mit dem Schuljahresbeginn auch Schulsozialarbeit an. Mit der 125. Mittelschule wurde dafür einen spannender und kompetenter Partner im Brennpunkt Leipziger Osten gefunden. Ca. ein Drittel der Schüler haben dort eine Migrationshintergrund.

"Durch die Schulsozialarbeit wird sich eine feste Zusammenarbeit zwischen Schule und unserer Kultureinrichtung entwickeln" ist VILLA-Geschäftsführer Oliver Reiner überzeugt. Die VILLA entsendet dazu eine Sozialpädagogin mit ihren besonderen kulturpädagogischen und kommunikationen Erfahrungen in die Schule. Sie wird dort das pädagogische Team verstärken und sich besonders um die Probleme von Schülern, Eltern und Lehrern kümmern, die das Lernen behindern. "Gerade beim Thema aktive und passive Schulverweigerung wollen wir so ein gutes Stück vorankommen." beschreibt Schulleiterin Gisela Kluthmann die Herausforderungen.

Die VILLA beschäftigt sich seit Jahren mit der Methode der gewaltfreien Kommunikation, um kommunikative Störungen zu verhindern. Jetzt werden diese umfangreichen Erfahrungen in den Schulalltag einfließen.

In den folgenden Monaten sollen weitere Kooperationsmöglichkeiten zwischen der Schule der VILLA ausgelotet werden. "Gerade im nonformellen, im medienpraktischen und im interkulturellen Bereich hat die VILLA viele Kompetenzen, die wir so für die Schüler im Leipziger Osten nutzbar machen wollen" so Oliver Reiner.